WAZ-Mitarbeiter Thomas Dressel beschrieb am 28. Juni diesen Jahres die aktuellen Hilfen des Deutschen Blindenhilfswerks (DBHW) in Kenia und kündigte den Start eines Hilfstransport (sic!) nach Rumänien an. In Kilifi/Kenia bringt das DBHW in diesem Jahr Bau und Ausrüstung zweier integrativ arbeitender Schulen für sehbehinderte und blinde Jugendliche zum Abschluss. Philosophie und Verlauf des Hilfsprojekts wurden beschrieben.
Diesen Artikel las auch Rolf Buscher aus Leinfelden-Echterdingen. Er war zu diesem Zeitpunkt Patient im Johannes-Hospital in Hamborn. Zu Hause ist er in Schwaben. Der mittelständische Unternehmer hat verschiedentlich blinde Mitarbeiter beschäftigt und entgagiert sich im bürgerschaftlichen Sinne: Er rief eine Stiftung - die Rolf Buscher Stiftung - ins Leben. Deren Zweck ist unter anderem die Förderung der Kultur, der Erziehungs-, Volks- und Berufsbildung und der Entwicklungshilfe.
Rolf Buscher sah schnell Verbindungslinien zwischen der Tätigkeit des DBHW und seiner Stiftung, besprach die Angelegenheit mit seinem Entscheidungsgremium und leitete dem Blindenhilfswerk die Übernahme des Eigenanteils für das laufende Jahr zu - 18 500 Euro! Bei den Leserinnen und Lesern der WAZ würde sich das Deutsche Blindenhilfswerk ebenfalls gerne bedanken - für eine kleine Spende. Nicht in der beschriebenen Höhe, sondern zum Beispiel für fünf Euro für ein paar Bogen Papier für eine Blindenschreibmaschine.
Wer helfen will: Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft, Kto.-Nr. 7 213 300 (BLZ 370 20500).