Auch im zweiten Jahr ihres Bestehens wendete die Rolf Buscher Stiftung Mittel für Bildungsmaßnahmen in Entwicklungsländern auf.
Im September hat ein aus Fördergeldern finanzierter Kindergarten in Benin eröffnet.
55 Kleinkinder zwischen drei und sechs Jahren aus zumeist armen Verhältnissen besuchen die
Einrichtung im Dorf Koukoulounda. Dort erlernen sie die spätere Unterrichtssprache Französisch.
Die Dorfgemeinde Koukoulounda war am Bau beteiligt: Sie räumte das Gelände, übernahm den Aushub,
sorgte für Wasser und deckte das Dach. Nach einer Bauzeit von zwei Monaten konnte der
Kindergarten mit Beginn des neuen Schuljahres den Betrieb aufnehmen. Das Gebäude besteht aus einem
Klassenraum mit Veranda und einem Lagerraum.
Die Rolf Buscher Stiftung finanzierte den Bau des Kindergartens zur Gänze.
Das
CCF Kinderhilfswerk koordinierte die Umsetzung vor Ort.
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Ebenfalls in Benin ermöglichte die Rolf Buscher Stiftung zusammen mit dem
CCF Kinderhilfswerk
den Ausbau einer öffentlichen Schule. Die Oberschule im Dorf Zoungbonou wurde um ein
Gebäude mit zwei Klassenzimmern erweitert. Inzwischen werden dort Schüler im Alter von 13 bis 17 Jahren
unterrichtet. Vorher standen nur sechs Klassenzimmer für 650 Schüler zur Verfügung. Der Unterricht
musste teilweise im Freien stattfinden. Der Hintergrund ist erfreulich: Die langjährige Arbeit unserer
Partnerorganisation hat dazu beigetragen, dass immer mehr Kinder zur Schule gehen. Überfüllte Klassenzimmer
sind die Folge.
Das neue Schulgebäude wurde im Frühjahr 2007 fertiggestellt und der Regierung übergeben,
die die Schulverwaltung ausübt. Ein Elternkomitee begleitete die Arbeit vor Ort. Die Gemeinde Zoungbonou stellte
das Grundstück zur Verfügung und übernahm den Aushub. Sämtliche Kosten für den Bau des Schulgebäudes trug
die Rolf Buscher Stiftung.
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In Kenia unterstützte die Rolf Buscher Stiftung das Deutsche Blindenhilfswerk beim
Ausbau einer Grundschule in Katilu in der Provinz Rift Valley. Die Schule wurde um einen eigenen
Unterrichtsraum für blinde und sehbehinderte Schüler erweitert, der mit Tischen, Stühlen und Blindenschreibmaschinen (Perkins-Brailler) ausgestattet ist.
Ab dem Schuljahr 2007 werden in Katilu 40 blinde und sehbehinderte Kinder zumeist gemeinsam mit rund 250 sehenden Kinder unterrichtet.
Gefördert wurde auch der Bau eines neuen Wassertanks und einer mit Solarkraft angetriebenen Pumpe, um die Wasserversorgung zu verbessern
und weiteren Erblindungen vorzubeugen. Außerdem wurde in der Nähe der Schule eine neue Toilettenanlage für je vier Mädchen und Jungen
errichtet, die für sehbehinderte Mädchen und Jungen leicht zugänglich ist. Alle Lehrkräfte, Eltern und Dorfältesten wurden im Umgang mit blinden
Menschen trainiert. Eltern und Lehrer halfen bei der Planung und den Erweiterungsarbeiten. Das Entwicklungshilfeministerium
der Bundesrepublik Deutschland beteiligte sich an der Finanzierung dieses Projekts.
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