Projekte 2006

Auch im zweiten Jahr ihres Bestehens wendete die Rolf Buscher Stiftung Mittel für Bildungsmaßnahmen in Entwicklungsländern auf.

Kindergarten in Koukoulounda Im September hat ein aus Fördergeldern finanzierter Kindergarten in Benin eröffnet. 55 Kleinkinder zwischen drei und sechs Jahren aus zumeist armen Verhältnissen besuchen die Einrichtung im Dorf Koukoulounda. Dort erlernen sie die spätere Unterrichtssprache Französisch. Die Dorfgemeinde Koukoulounda war am Bau beteiligt: Sie räumte das Gelände, übernahm den Aushub, sorgte für Wasser und deckte das Dach. Nach einer Bauzeit von zwei Monaten konnte der Kindergarten mit Beginn des neuen Schuljahres den Betrieb aufnehmen. Das Gebäude besteht aus einem Klassenraum mit Veranda und einem Lagerraum.

Die Rolf Buscher Stiftung finanzierte den Bau des Kindergartens zur Gänze. Das CCF Kinderhilfswerk koordinierte die Umsetzung vor Ort.

Schule in ZoungbonouEbenfalls in Benin ermöglichte die Rolf Buscher Stiftung zusammen mit dem CCF Kinderhilfswerk den Ausbau einer öffentlichen Schule. Die Oberschule im Dorf Zoungbonou wurde um ein Gebäude mit zwei Klassenzimmern erweitert. Inzwischen werden dort Schüler im Alter von 13 bis 17 Jahren unterrichtet. Vorher standen nur sechs Klassenzimmer für 650 Schüler zur Verfügung. Der Unterricht musste teilweise im Freien stattfinden. Der Hintergrund ist erfreulich: Die langjährige Arbeit unserer Partnerorganisation hat dazu beigetragen, dass immer mehr Kinder zur Schule gehen. Überfüllte Klassenzimmer sind die Folge.

Das neue Schulgebäude wurde im Frühjahr 2007 fertiggestellt und der Regierung übergeben, die die Schulverwaltung ausübt. Ein Elternkomitee begleitete die Arbeit vor Ort. Die Gemeinde Zoungbonou stellte das Grundstück zur Verfügung und übernahm den Aushub. Sämtliche Kosten für den Bau des Schulgebäudes trug die Rolf Buscher Stiftung.

Grundschülerin in Katilu In Kenia unterstützte die Rolf Buscher Stiftung das Deutsche Blindenhilfswerk beim Ausbau einer Grundschule in Katilu in der Provinz Rift Valley. Die Schule wurde um einen eigenen Unterrichtsraum für blinde und sehbehinderte Schüler erweitert, der mit Tischen, Stühlen und Blindenschreibmaschinen (Perkins-Brailler) ausgestattet ist. Ab dem Schuljahr 2007 werden in Katilu 40 blinde und sehbehinderte Kinder zumeist gemeinsam mit rund 250 sehenden Kinder unterrichtet. Gefördert wurde auch der Bau eines neuen Wassertanks und einer mit Solarkraft angetriebenen Pumpe, um die Wasserversorgung zu verbessern und weiteren Erblindungen vorzubeugen. Außerdem wurde in der Nähe der Schule eine neue Toilettenanlage für je vier Mädchen und Jungen errichtet, die für sehbehinderte Mädchen und Jungen leicht zugänglich ist. Alle Lehrkräfte, Eltern und Dorfältesten wurden im Umgang mit blinden Menschen trainiert. Eltern und Lehrer halfen bei der Planung und den Erweiterungsarbeiten. Das Entwicklungshilfeministerium der Bundesrepublik Deutschland beteiligte sich an der Finanzierung dieses Projekts. Weitere Informationen...

zurück

Zum Seitenanfang