Projekte 2008

In 2008 förderte die Rolf Buscher Stiftung drei Bildungsmaßnahmen, die bereits im Vorjahr angelaufen waren:

Das neue Schulgebäude ist fertig! Ausbau einer Schule in Sambia: Die Schule in Butinti im Distrikt Mumbwa wurde um ein neues Gebäude mit drei Klassenzimmern erweitert. Außerdem wurden aus Mitteln der Rolf Buscher Stiftung das bestehende Schulgebäude mit zwei Klassenzimmern und fünf Wohnungen für Lehrer auf dem Schulgelände renoviert. Am 10. Juli konnte die Schule in einer feierlichen Zeremonie offiziell an das Bildungsministerium übergeben werden.

Für die Bauarbeiten waren fünf qualifizierte Vertragsarbeiter verpflichtet worden, die von freiwilligen Helfern aus der Gemeinde unterstützt wurden. Die Freiwilligen übernahmen vor allem einfache Arbeiten wie Zement anrühren, Ziegelsteine herstellen und den Materialtransport zur Baustelle. Zuletzt hatten starke Regenfälle die Bauarbeiten verzögert. Die freiwilligen Helfer, zumeist Kleinbauern aus Butinti, mussten kurzfristig auf ihren Feldern arbeiten, so dass die Mithilfe von Gemeindemitgliedern stark zurückging. Auch steigende Preise für Baumaterialien, vor allem Zement, erschwerten die Arbeiten. Inzwischen werden die Kinder bereits in den neuen Räumen unterrichtet, und die Lehrerhäuser sind bezogen. Gegen Ende des Jahres wird sich zeigen, ob eines der Hauptziele des Projekts erreicht wurde: die Einschulungsrate im Bezirk zu steigern.

Schulkinder vor dem neuen Schlafraum Ausbau einer integrativen Grundschule in Kenia: Inzwischen steht der Rohbau der Schule, an der ab dem kommenden Schuljahr 120 sehbehinderte und sehende Grundschüler gemeinsam unterrichtet werden. Das Projekt, das außerdem den Bau von Schlafräumen und die Unterrichtung von Eltern und Schülern im Umgang mit Sehbehinderten vorsieht, wird voraussichtlich 2009 abgeschlossen sein.

Nachhilfekurse für Grundschüler in Flüchtlingslagern im Libanon: Der Förderunterricht findet mit Unterstützung der Rolf Buscher Stiftung auch in diesem Schuljahr in mehreren palästinensischen Flüchtlingslagern statt.

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